yogabloom

"health is wealth peace of mind is happiness yoga shows the way"

Yoga bedeutet „Einheit" oder „Einssein" und leitet sich her vom Sanskritwort „yuj", was soviel bedeutet wie „verbinden", zusammenfügen", „vereinigen".
Yoga hält fit, wirkt entspannend und beugt Krankheiten vor. Hilft Körper und Geist zu stärken und Deine innere Mitte zu finden.
Aus dieser Sicht betrachtet ist es sinnvoll Yoga in das tägliche Leben einzubeziehen, und wenn es „nur" wenige Minuten Praxis täglich sind.

Du wirst nach kurzer Zeit merken wie gut es dir tut..!


Yoga hat auf jeden Bereich des Menschen Einfluss, den physischen oder vitalen, den geistigen, den emotionalen, den psychischen und den spirituellen.

Auf der spirituellen Ebene drückt Yoga die Verbindung des individuellen mit dem universellen Bewusstsein aus.
Aus einer eher praktischen Sicht bedeutet Yoga Harmonisierung und Ausgewogenheit von Körper, Geist und Emotionen. Dies geschieht durch das praktizieren von Asana (Körperübungen), Pranayama (Atemübungen), Meditation und Entspannung.
Es gibt viele unterschiedliche Hatha-Yoga Arten, von zügig dynamischen Bewegungsabläufen bis hin zu meditativ, lang gehaltenen Positionen.
Eines haben jedoch alle Übungen gemeinsam:
Sie sollen durch die Kombination von Körperhaltungen, Bewegungsabläufen und einer gezielten Atemführung, die Energiezentren, unsere Chakras, aktivieren und die Lebensenergie, das Prana, stimulieren.

Man kann das klassische Yoga in fünf einfache Punkte aufgliedern

Richtige Körperübungen
Richtige Atmung
Richtige Entspannung
Richtige Ernährung
Positives Denken und Meditation

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1. Yoga Asana, die Körperübungen
Yoga-Übungen konzentrieren sich in erster Linie auf die Gesundheit der Wirbelsäule. Eine flexible und kräftige Wirbelsäule intensiviert den Blutkreislauf und sorgt für einen leistungsfähigen und vitalen Körper. Yoga-Asana erhöhen die Beweglichkeit von Gelenken, Muskeln, Bändern und Sehnen. Stimulieren den Kreislauf, massieren die inneren Organe und regen diese in ihrer Funktion an.

Asana wirkt sich positiv auf die körperliche Stabilität, Kraft, Flexibilität und Ausgeglichenheit aus. Stärken das Herz-Kreislaufsystem und die Atmung. Jedes Asana hat verschiedene Wirkungen auf verschiedene Bereiche im Körper. Wenn die Übungen achtsam ausgeführt werden, dienen sie nicht nur der Stärkung des physischen Körpers, sondern fördern auch unsere seelische und emotionale Ausgeglichenheit.

Die grundsätzlichen Hauptbewegungen sind:
Aufrechte Wirbelsäule, Seitliche Beugen, Twists (die Wirbelsäule dreht sich um ihre Achse), Vor-und Rückbeugen, sowie Umkehrstellungen des Körpers.

Jeder kann Yoga üben, was du machen sollst?
Das erzählen dir dein Körper und dein Geist.
Du musst nur zuhören. Dein Körper braucht Rückbeugen, dein Geist wacklige Balance-Übungen - oder doch einen Twist und lange Vorbeugen? Frage deine Brustwirbelsäule, die Rückseite deiner Beine, deine Hüften…

Vers 46, Kapitel 2 des „Yoga-Sutra" von Patanjali
(wörtlich übersetzt „Leitfaden des Yoga")

sthira sukham asanam ||46||
स्थिरसुखमासनम् ४६॥
Durch Praxis mit Kraft (Sthira) und Gelassenheit (Sukham) entsteht Harmonie im physischen Körper (Asana).

sthira = kraftvoll, fest, unbewegt, stabil
sukham = bequem, angenehm, glücklich, leicht, entspannt
āsanam = Asana, Haltung, Sitzstellung, Körper-Praxis


Mechanisch ausgeführt ist das Asana nicht mehr als eine Dehnübung, aber mit Konzentration und dem richtigen Atem verwandelt es sich und beginnt zu wirken
…dann ist es Yoga ;-)

2. Pranayama, Führung des Atems
ist der Atem unruhig, sind es auch die Gedanken. Ist der Atem ausgeglichen, ist auch der Geist ausgeglichen . Da ein Yogi nach Harmonie in Körper und Geist strebt, muss der Atem bewusst geführt werden.
Die Yoga-Atmung verbindet den Körper mit seiner „Batterie" dem Solar Plexus, wo enorme Energiereserven gespeichert sind. Durch tiefe und bewusste Atmung stehen im Alltag mehr Energiereserven zur Verfügung – Stress und viele Krankheiten (z. B. Depressionen) können so überwunden und Gesundheit und Wohlbefinden gestärkt werden.
 
So wie der Geist auf die Atmung wirkt, wirkt die Atmung auch auf den Geist. Pranayama ist die kontrollierte Lenkung der Atmung – und damit der Lebensenergie, des Prana.
Die natürliche Atmung ist oft flach und unregelmäßig .
Zeichen eines unsteten, unruhigen Geistes. Sobald sich das Bewusstsein auf die Atmung konzentriert, vertiefen sich die Atemzüge automatisch. Yoga lehrt uns mit vielen Übungen, tief und bewußt ein- und auszuatmen und den Geist somit zu beruhigen.

3. Savasana, die Entspannungspose
Wenn Körper und Geist ständig überanstrengt werden, verlieren sie ihre Leistungsfähigkeit und die Gesundheit wird beeinträchtigt. Ein paar Minuten physischer und geistiger Entspannung, wie im Yoga praktiziert, vermindern Sorgen und Erschöpfung effektiver als mehrere Stunden ruhelosen Schlafs.
In Entspannungsphasen zwischen den Asana's und der abschließenden Tiefenentspannung wird die neu gewonnene Energie aus den Körperübungen im ganzen Körper verteilt. Sie stärkt den gesamten Organismus und lädt die „Akkus" wieder auf.
Tiefenentspannung führt zu mehr Ruhe und Gelassenheit, Ausgeglichenheit und Balance. Wir lernen, unsere Bedürfnisse besser zu verstehen und fördern dadurch das „Gut-zu-uns-selbst-sein". Ganz bewusst im Augenblick zu entspannen gibt uns Kraft und Stärke.

4. Ernährung
Die Yoga-Ernährung ist einfach, natürlich und gesundheitsfördernd, und kann leicht verdaut und absorbiert werden. Sie besteht aus Nahrungsmitteln, die die beste Wirkung für Körper und Geist, und zugleich die geringsten negativen Auswirkungen auf die Umwelt und auf andere Wesen haben. Daher ist eine vegetarische Ernährung aus der Sicht eines Yogi's sinnvoll und Teil der Philosophie.

Der Weg des Yoga ist ein Weg zu Ausgeglichenheit und Harmonie. Der Weg des Yoga lehrt uns, was wir in unserem Leben zu stark betonen und welchen Dingen wir zu wenig Raum gewähren. Wir erfahren, was unserem Körper, unserem Geist und unserer Seele gut tut und wann wir ausgeglichen sind. Und genau so sollten wir uns auch ernähren: Ausgewogen und maßvoll. Unsere Ernährung soll uns rundum gut tun und im Einklang mit der Natur stehen.

"Essen um zu leben, nicht leben um zu essen"

5. Positives Denken und Meditation
Diese beiden Aspekte sind ein integraler Teil der Yoga-Praxis. Sie sind Schlüssel zu geistigem Frieden und seelischer Gesundheit. Durch die Kontrolle des Geistes werden negative Gedankenwellen aufgelöst und tiefer innerer Frieden erfahren.
Durch Meditation erlangen wir seelische Ausgeglichenheit, legen unsere inneren Kraftreserven frei und bringen das tägliche Gedankenkarussell zur Ruhe. Meditation führt uns zu mehr Gelassenheit, mehr Klarheit, mehr Konzentrationsfähigkeit.
Wie wir meditieren spielt dabei ein untergeordnete Rolle. Du kannst die Augen schließen oder den Blick auf eine Kerze richten, ein Mantra singen oder einfach Entspannungsmusik hören. Hauptsache, du bist im „Hier und Jetzt" und lässt die Gedanken nicht umherwandern und kommst zur Ruhe.

Mit allen fünf Punkten übt man die Achtsamkeit
mit seinem Körper, Geist und der Umwelt.


Chakras - Unsere Energiezentren

Sahasrara - Kronenchakra

Ajna Stirnchakra - Drittes Auge

Vishuddha - Halschakra

Anahata - Herzchakra

Manipura - Nabelchakra

Swadhisthana - Sexualchakra

Muladhara - Wurzelchakra


Chakra heißt wörtlich „Rad". Energiezentren sind typischerweise rund, eben wie ein Rad.
Chakras werden auch als Padmas bezeichnet, als Lotos. Lotosblüten sind rund und können sich öffnen und schließen. So können auch die Chakras geöffnet oder geschlossen sein. Chakras sind die Geflechte oder Zentren subtiler Lebensenergie in der Sushumna. Sie sind  Bewusstseinszentren und Lagerplätze für Energiekräfte. Die entsprechenden Zentren des groben, physischen Körpers befinden sich im Rückenmark und in den Nervengeflechten. Die grobstofflichen Nerven und Geflechte haben starke Verwandtschaft mit den feinstofflichen Nadis und Chakras.
Jedes Chakra verkörpert ein Stadium des Bewusstseins.
Jedes Chakra ist tatsächlich ein Lagerplatz für Energiekräfte.
Jedes Chakra hat seine vorherrschende Charakteristik. Muladhara bis Vishuddha sind die Zentren der fünf Elemente: Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther. Ajna und Sahasrara sind die Zentren von Geist und Universum.
Jedes Chakra hat eine bestimmte Anzahl von Blütenblätter. Diese repräsentieren die Nadis, die von dem Chakra ausgehen und die verschiedenen Kräfte, welche von diesem Chakra ausgehen.

NADIS (Energiekanäle)
Nadi ist die indische Bezeichnung für einen Energiekanal, vergleichbar mit den Meridianen der chinesischen Medizin, im menschlichen Körper. Die Kanäle verzweigen sich baumartig durch den ganzen Körper, die 3 wichtigsten Hauptnadis sind "Sushumna", "Ida" und "Pingala".

 
SUSHUMNA - Hauptkanal im Rückenmark
IDA (feminin) - links neben Sushumna
PINGALA (maskulin)- rechts neben Sushumna

Chakras Wikipedia

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